Samos Tag 2 – Potami

Unser zweiter Tag auf Samos begann stressfrei und gemütlich mit einem Frühstück im Hotel.

Gut gestärkt fuhren wir mit dem kleinen Mietwagen nach Potami und ließen das Auto in der Nähe vom Strand stehen.
Parkplätze gibt es reichlich am Straßenrand.
Ein kleines Schild wies uns den Weg zu den Wasserfällen.
Es ging erstmal einige Meter gerade aus, vorbei an einer kleinen Kapelle.

Auf der rechten Seite gab es schon den ersten Wasserfall. Schnell ein paar Bilder gemacht und wir folgen dem Weg über dem Bach. Wir hatten schon gehört, dass es noch einen Weg oben herum zu den Wasserfällen geben sollte.
Wir kamen erneut zu einer kleinen Kapelle an der uns ein freundlicher einheimischer uns den Weg zeigte.
Es ging fortan recht steil bergauf.
Wir merkten recht schnell, dass wir an diesem Tag die ersten waren, die diesem Pfad folgten. Wir sammelten eifrig Spinnweben mit unseren Gesichtern.

Es gab sooooo viele kleinen Spinnen und dazugehörige Netze. Wir kämpften uns weiter nach oben und entfernten uns nach einer kleinen Prüfung auf der Wanderapp immer weiter vom Bach. Wir wurden stutzig und waren uns fast sicher, dass wir doch einen falschen Weg eingeschlagen hatten.
Nach einiger Zeit kreuzte der Wanderweg plötzlich eine Straße und endete auch plötzlich genau dort. Es gab natürlich keine Beschilderung und so waren wir uns sicher, dass wir falsch waren.

Dennoch folgten wir der Straße noch ein paar Meter, in der Hoffnung auf einen guten Ausblick. Immerhin waren wir die ganze Zeit nur bergauf gekraxelt.
Belohnt wurden wir mit einem schönen Ausblick und einem unscheinbaren Schild mit der Aufschrift: Waterfalls

Hier einige Bilder der ersten Minuten:

 

Potami Wasserfälle

Wir freuten uns doch nicht umsonst so viele Spinnweben eingesammelt zu haben und stiegen ab in Richtung Wasserfälle.
Auf halbem Weg sahen wir noch eine kleine Natter, die natürlich sofort die Flucht ergriff.

Keine 5 Minuten später waren wir am Ziel.
Eine riesige Holztreppe führte hinauf zu einer Taverne und ein Stück weiter rechts ging es durchs Wasser zu einem der Wasserfälle.
Also erstmal die Schuhe ausgezogen und ab ins kalte Wasser.
Zu unserem Glück waren wir fast alleine und nach den ersten Schritten gewöhnt man sich sehr schnell an die Kälte.
Mir ging das Wasser maximal bis zur Hüfte und so blieb der Rucksack samt Technik trocken.
Dabei entstanden folgende Fotos:

Die Abkühlung hat sich auf jeden Fall gelohnt. Aber nehmt vielleicht Badeschuhe mit. Die kleinen Steine waren teilweise schon ziemlich schmerzhaft.
In dem Wasser gab es auch viele kleine Fische und sogar einen Aal haben wir gesehen.

Nachdem wir uns und unsere Klamotten etwas getrocknet hatten, ging es die Holztreppe hinauf.
Die Treppe hatte es schon in sich.
Sie war schief, zeitweise extrem eng und definitiv nicht nach deutschem Standard.
Aber sie erfüllt ihren Zweck.
Die Taverne ließen wir erstmal links liegen und stiegen hinab zu den nächstem Wasserfall.
Hier machten wir ein längeres Fotoshooting und nahmen nicht den Weg zum letzten Wasserfall. Der hätte uns von Kopf bis Fuß nass gemacht und war nur schwimmend zu erreichen.

Am Weg zum dritten Wasserfall gab es so viele schöne Libellen, wie wir sie so noch nicht gesehen haben. Alle blau schimmernd und sehr fotogen.

Vor unserem Abstieg zurück zum Auto gönnten wir uns noch eine kleine Pause in der Taverne.
Diese können wir auch nur empfehlen. Sehr liebe Menschen und großzügige Portionen für kleines Geld.
Zum Empfang bekam jeder Gast ein Glas Wasser und einen Ouzo, kostenlos.
Nach dem kleinen Boxenstop nahmen wir den regulären Weg am Bach entlang zurück.

 

Potami Beach

Zum Abschluss des Tages liefen wir noch zum Potami Strand und machten uns ein paar schöne Stunden am Meer.
Sehr wenige Menschen und Kieselsteine. Glasklares Wasser und interessante Felsformationen.
So würde ich den Potami Strand beschreiben.
Ein gelungener Tagesabschluss.

 

Hier findet ihr den Beitrag zu unserer nicht ganz stressfreien Anreise.

 

2 Gedanken zu “Samos – Tag 2”

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