Tag 3 – Die Seitani Strände

Heute hatten wir die Wanderung zu den Seitani Stränden vorgenommen.
Jede Google Suche nach ruhigen Stränden auf Samos führt zu diesen beiden. Zusätzlich glänzen sie mit extrem guten Bewertungen und locken mit schönen Aufnahmen.
Die Strände sind nur durch eine Wanderung zu erreichen. Es gibt keinen Parkplatz in direkter Nähe.
Der Megalo Seitani (der größere der beiden Strände) ist weiter weg gelegen. Der Weg führt aber am Mikro Seitani Strand vorbei und somit lassen die beiden sich sehr gut verbinden.

 

Wanderung zu Mikro Seitani

Unser Auto haben wir wieder am Ende des Potami Strandes abgestellt und folgten dem Weg Richtung Westen. Es ist aber auch der einzige Weg bis dahin.
Die Straße führt hoch hinauf und nach ein paar Minuten führten uns die roten Markierungen rechts in den ersten Waldabschnitt.
Kleine, Größe und RIESIGE Spinnen bereiteten uns einen herzlichen Empfang.
Wir haben so ziemlich jede Spinnweben einmal mitgenommen.
Das zeigte uns, dass vor uns kein anderer an diesem Tag diesen Weg genommen hatte. Wir hatten also Hoffnung, den Strand für uns alleine zu haben. Das wurde auch so oft bei Google erwähnt.

Der Wanderweg ist traumhaft schön und sehr abwechslungsreich.
Man wandert ständig auf und ab und erspäht alle paar Minuten einen atemberaubenden Blick auf das türkis blaue Wasser.
Eigentlich dauert der erste Abschnitt bis zum Mikro Seitani nur 45 Minuten.
Zahlreiche Fotopausen führten dazu, dass wir fast zwei Stunden gebraucht haben.

Hier sehr ihr die Gründe, warum wir ständig angehalten haben:

 

Wir stellten schnell fest, die Google Bewertungen hatten recht.
Mikro Seitani ist ein einsamer Strandabschnitt zwischen zwei riesigen Felsformationen. Das Wasser ist glasklar und bei ruhiger See kann man die zahlreichen Fische beobachten.
Als wir ankamen, lag lediglich ein nackter Mann am Strand.
Während unser kurzen Verschnauf-, Schwimm- und Fotopause entstanden folgende Aufnahmen:

 

Wanderung zu Megalo Seitani

Danach ging es eine kleine Holztreppe hoch hinauf in Richtung Megalo Seitani.
Die Wanderung dorthin war wieder mit ca. 45 Minuten angegeben und wir waren nach dem schönen Mikro Seitani schon sehr gespannt auf den „großen Bruder“.
Die Wanderung war ebenso schön und abwechslungsreich.
Und auf einmal waren wir da.
Es war ein Traum. 350 Meter Strand und dazu fast menschenleer.
Es waren lediglich drei weitere Pärchen vor Ort, die es sich alle an den wenigen Schattenplätzen gemütlich gemacht hatten.
Wir haben uns natürlich, so naiv wir waren, so nah ans Meer wie möglich gelegt. Unsere gesamte Technik und Reisegepäck lag direkt neben uns und wir machten es uns erstmal gemütlich.
Wir waren beide vertieft in unsere Bücher, bis wir plötzlich von immer lauter werdenden Wellen überrascht wurden.
Ein kurzer Blick aufs Meer und uns wurde klar, wir mussten sehr schnell weg.
Wir schnappten blitzschnell unsere Technik und Rucksack in die Hand und brachten alles in Sicherheit.
Dabei vergaßen wir leider wie verdammt heiß der Sand bei über 30 Grad Mittagssonne werden konnte.
Das Ergebnis waren verbrannte Fußsohlen.
Nach einer kurzen Abkühlung im Wasser verbrachten wir ein paar schöne Stunden am Stand.
Gegen 18:00 Uhr machten wir uns auf den Rückweg.

Noch ein paar Tipps für die Seitani Strände.
Nehmt euch genügend Wasser mit und packt für den Mikro Seitani am besten noch Badeschuhe ein. Die kleinen Steine sind die Hölle. 😉

Hier noch einige Bilder des Tages:

 

Hier die Berichte zu TAG 1 und TAG 2

 

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